Bemerkenswert

Stadtbücherei Eschweiler – mehr als Bücher!

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LibraryLab der Stadtbüchereien Düsseldorf

„Wenn jemand eine Reise tut, kann er was erzählen“  🙂

Und das können wir!

Anfang der Woche besuchte das komplette Team die Zentrale der Stadtbücherei Düsseldorf. Eine normale Besichtigung stand nicht auf dem Plan, sondern uns interessierte das neue Projekt „LibraryLab“ der Düsseldorfer Kollegen.

LibraryLab heißt für mich übersetzt: „Bibliothekslabor“ oder „Bibliotheksexperimentierlabor“.

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Glitzer statt Staub“

 

Besucher und Besucherinnen der Bibliothek haben hier die Möglichkeit,  Angebote aus den Bereichen Gaming, Virtuelle Realität, 3D-Druck …. kennenzulernen und selber auszutesten.

Dieses Projekt wurde vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW gefördert. Die Kollegen der Düsseldorfer Stadtbücherei haben sich aber auch zur Aufgabe gemacht, anderen Bibliotheken dieses Projekt vorzustellen, ihr Wissen weiterzugeben und somit ins Gespräch zu kommen – „Coworking LibraryLab“.

Zusammen mit  Bibliothekskollegen aus Düren, Geilenkirchen, Herzogenrath, Erkelenz und Aachen wurde uns diese Experimentierplattform von Frau Lins, Herrn Ostendarp und dem Leiter der Zentralbibliothek Herrn Schwering in jeweils drei Stationen vorgestellt.

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Das Erste,  was auffiel,  war der pinke Teppich, mit dem dieser Bereich ausgelegt ist –  sehr schick!

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Die erste Station:

 

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Das Erlebnis einer virtuellen Realität – super tolles Gefühl und Seherlebnis.  Eine Unterwasserwelt zwischen Korallenriffs und Fischen – wow.

 

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Herr Ostendarp stellte hier die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten vor. Natürlich interessierten uns hier nicht nur die Spieleauswahl, sondern auch die technischen Details wie Rechnerleistungen, Sicherungssysteme, Modelle der VR-Brillen.

 

 

In der nächsten Station wurde „gedruckt“. Nein es war kein Kopierer, sondern ein 3D-Drucker.

 

 

Hier erklärte Frau Lins uns die Nutzung des Druckers, nebst notwendigem Computerprogramm. Was man alles damit drucken kann, ist schon toll. Da die Benutzer den Drucker selber bedienen dürfen, müssen sie vorher einen Einführungskurs besuchen. Sie erhalten daraufhin eine Bescheinigung – eine Drucklizenz. Diese ist sehr sinnvoll, die Bedienung scheint zwar nicht besonders kompliziert zu sein, aber auch das Düsseldorfer Bibliothekspersonal ist nicht immer griffbereit.

In der nächsten Station erwartete uns der Leiter der Zentralbibliothek – Herr Schwering. In diesem Bereich stehen u.a. auch Spielekonsolen mit Spielen und Bücher, die sich mit „digitalen“ Themen beschäftigen.

 

 

Aber dieser Bereich wird auch als Treffpunkt oder Veranstaltungsort für das „OpenLab“ genutzt.

Hier haben jeden Donnerstag Bürger/Bürgerinnen die Möglichkeit, ihr digitales Wissen, Spezialwissen und eigene Projekte anderen Bürgern vorzustellen.

Ähnlich wie unser #eschweilermachtwas – nur digital.

Durchgeführt oder noch geplant sind u.a.: Vorträge und Austausch zu Themen wie Social Media, Cybermobbing, Bloggen …. vieles ist vorstellbar. Gleichzeitig hat sich die Stadtbücherei Düsseldorf zum Ziel gemacht, sich mit entsprechenden Communities in und rund um Düsseldorf zu vernetzen und gemeinsame Angebote durchzuführen.

 

Fazit:

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Unsere Heimreise wurde von Inspirationen und neuen Idee begleitet.

Unser #eschweilermachtwas ist schon ein guter Anfang.

Die Entwicklung geht weiter, wir wollen nicht stehen bleiben.

Mal schauen, ob und wie wir diese neuen Wege gehen werden können.

 

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Das geheime Vokabularium von Eschweiler – L wie LeseKröten-Club

Es geht weiter mit unserem „geheimen Vokabularium von Eschweiler“

Heute geht es weiter mit dem Buchstaben L:

Im Bereich der Leseförderung haben wir im Jahr 2013 unseren LeseKröten-Club ins Leben gerufen.

„Was ist der LeseKröten-Club“?

Beim LeseKröten-Club lernen die Kinder neue Bücher kennen, es wird rund um dieses Buch erzählt und thematisch erarbeitet. Dabei wird gespielt, gesungen und zum Abschluss wird immer etwas zur Geschichte passendes gebastelt.

Der Club ist für Kinder im Alter von 4-10 Jahre und jeder ist herzlich willkommen.

Immer am ersten Donnerstag im Monat – ohne Anmeldung und kostenlos.

Wir zeigen euch, wie wir den LeseKröten-Club vorbereiten:

Wir sichten gemeinsam mit Wolli unseren Bestand und wählen ein Bilder- oder Sachbuch für den nächsten Termin aus.

 

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Nach der Buchauswahl überlegen wir: „Welches Spiel?“ und „Welche Bastelei passt zu dieser Geschichte?“

Die Inspirationen holen wir uns aus Bastelbüchern oder im Internet.

Ab 16 Uhr füllt sich die Kinderbücherei mit leseinteressierten Kindern.

 

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Bevor wir mit dem Vorlesen beginnen, erarbeiten wir mit den Kindern gemeinsam den Inhalt des Buches, z. B. „Welches Fest feiern wir bald?“ oder „Wer war denn schon im Urlaub?“ ….

 

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Am Ende der Geschichte warten die Kinder schon ganz aufgeregt darauf, was gebastelt wird.

Wir stellen unsere Basteltische gemeinsam mit den Kindern auf, das Material wird bereit gelegt und schon kann es losgehen. Ein Muster basteln wir immer im Voraus.

Wir sind oft über die Hilfe von anwesenden Eltern dankbar.

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Fazit:

Es ist immer was los.  Es macht immer allen super Spaß – und wir freuen uns auf jeden, der kommt.

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Veranstaltung im Februar – „Euregio liest“ wieder bei uns in diesem Jahr!

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 „Euregio liest“ –

 Was ist das denn überhaupt?

Bei „Euregio liest“ handelt es sich um einen literarischen Wettbewerb im Grenzraum Deutschland, Holland und Belgien. Sechs Bücher zeitgenössischer Autoren werden präsentiert: zwei französischsprachige, zwei niederländische bzw. flämische und zwei deutschsprachige Romane. Voraussetzung für die Auswahl ist, dass jeder Titel in allen drei Sprachen vorliegt.

Über 70 Buchhandlungen, mehr als 40 Bibliotheken (zu denen wir uns auch zählen dürfen) sowie kulturtragende und sprachfördernde Institutionen unterstützen das Projekt. So entstand ein Netzwerk, von dem sich Kenner, Neugierige und Liebhaber gern einfangen lassen, um den persönlichen Lesegenuss durch den gemeinsamen Austausch über das Gelesene zu bereichern.

Die sechs Autoren gehen von Januar bis März auf Lesereise durch die Euregio. Und weil man bei drei Sprachen nur partiell Muttersprachler ist, wird neben dem Autor auch der jeweilige Übersetzer eingeladen. Eine besondere Begegnung und ein Gewinn für alle.

Quelle: http://www.euregio-lit.eu/de/projekte/die-euregio-liest (weitere Infos zu „Euregio liest“!)

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In diesem Jahr freuen wir uns in Eschweiler auf den Besuch des jungen Autoren und Musikers Gaël Faye (Homepage) und auf seine Übersetzerin Brigitte Große, die uns Fayes prämiertes Erstlingswerk „Kleines Land“ in einer Lesung vorstellen und näher bringen werden.

1982 wurde Gaël Faye geboren. Er ist der Sohn einer ruandischen Mutter und eines französischen Vaters und floh in den Wirren des Bürgerkrieges nach Frankreich. In Frankreich ist Faye als Musiker und Rapper schon länger ein Star. 2016 erhielt er für sein Romandebüt „Kleines Land“ u.a. den Prix Goncourt des Lyéens.

„Kleines Land“

tjt6jtIm Buch erzählt er von seiner zunächst glücklichen Kindheit in Burundi, von der     Grausamkeit des Bürgerkrieges, seiner Flucht ins unbekannte Frankreich und seiner Rückkehr in sein Heimatland nach langen Jahren.

Weiter Infos finden sie hier: https://www.piper.de/buecher/kleines-land-isbn-978-3-492-05838-4

Und für alle Musikinteressierten verlinke ich hier auch noch seinen YouTube-Kanal.

https://www.youtube.com/user/gaelfaye

Alles Wichtige zu seiner Lesung bei uns auf einen Blick:

Schaut mal vorbei. 😉

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Das geheime Vokabularium von Eschweiler – E wie Einbinden / Einfolieieren

Seit Beginn unseres Blogs geben wir mit unserem „geheimen Vokabularium von Eschweiler“ unseren LeserInnen immer wieder Einblicke in die Alltags- und Hintergrundarbeiten in unserer Bücherei.

Heute geht es weiter mit dem Buchstaben E.

Viele Leser fragen uns, warum wir unsere Bücher in Folie einschlagen und wie dieses gemacht wird.

Antwort: 1. Der Einband des Buches wird dadurch geschützt, nutzt nicht so schnell ab und man kann das Buch bei äußerlichen Verschmutzungen abwischen.

Und zur 2. Frage. – Sehen Sie selbst.

Man benötigt: Selbstklebende Buchfolie, Falzbein, Schere, Buchrakel und natürlich ein Buch (anstelle von Falzbein und Buchrakel kann man auch Daumen, Finger und den Handballen benutzen).

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Man wählt passend zu dem Buch, welches eingebunden werden soll, die Größe der Folie aus. Sie sollte oben und unten mindestens 2 cm größer sein.

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Die Länge der Folie wird so abgeschnitten, dass auch an den Seiten ca. 2 cm überstehen.

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Das Abdeckpapier der Folie wird einige Zentimeter abgezogen und die Folie so ausgerichtet, dass sie an drei Seiten etwa 2 cm über das Buch ragt. Dann wird der Folienanfang festgedrückt und angerieben.

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Das Schutzpapier wird langsam unter der Folie abgezogen und die freiwerdende Klebefolie mit dem Buchrakel von der Mitte zum Rand hin festgerieben – siehe Pfeile.

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Die Folie wird mit dem Falzbein in den Buch-Falz (die Rille neben dem Buchrücken) vorsichtig angerieben. Danach erst wird die Folie am Buchrücken angerieben.

Man dreht das Buch um.

Dann wird wieder vorsichtig die Folie in den Buch-Falz festgedrückt. Der Rest der Folie wird auch hier von der Mitte zum Rand hin mit der Buchrakel angerieben.

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Die überstehende Folie wird an den Ecken schräg abgeschnitten und zur Buch-Falz hin keilförmig ausgeschnitten – siehe Pfeile!

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Die Folienüberstände reibt man um den Buchdeckel herum und drückt diese auf der Innenseite fest.

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Der Folienüberstand am Buchrücken wird noch zum Schluss mit dem Falzbein vorsichtig in die Öffnung gesteckt und dort angedrückt.

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Taschenbücher können ebenfalls so einschlagen werden, wobei hier die überstehende Folie am Buchrücken abgeschnitten wird.

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Für Bibliotheken gibt es im Handel auch speziell für Taschenbücher bzw. für Bücher mit einem dickeren Papiereinband vorgefertigte Folien, die etwas dicker sind, so dass der Einband verstärkt wird. Der mittlere Teil der Folie für den Buchrücken ist dünner, damit dieser beim Aufklappen des Buches flexibel und dehnbar ist.

Das Taschenbuch wird zuerst mit dem Buchrücken auf das flexiblere Teil gestellt und angedrückt. Dann lässt man das Buch zu einer Seite auf die Folie kippen und legt das letzte frei Teil der Folie über das Buch. Zum Schluss alles nochmal fest anreiben und die überstehende Folie mit der Schere abschneiden

 

Sollten Sie versuchen es nachzumachen, viel  Spaß und Erfolg.  fe407b21674ceaa18b872d45dfab4060(YH)

Gemeinsam ist vieles schöner!

Es fing mit einem Faden und der Idee „Kommt, wir machen etwas gemeinsam“ an 🙂

Und daraus hat sich ein über Wochen dauerndes, wundervolles und wärmendes Projekt entwickelt.

Unser Lace-Schal-Projekt!

Die Idee stammte von unserer Woolmakerin Beatrix Niesen. Sie ist neben Ulrike Best eine unserer ehrenamtlichen Initiatoren der Stickgruppe, die aus unserem  Offenen Kreativ-Treff

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#eschweilermachtwas  –   von Bürgern für Bürger,  entsprungen ist.

Ziel war es, diesen Lace-Schal bis zum Weihnachtsfest präsentieren zu können.

„Weihnachten tragen wir alle den gleichen Schal!“

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Der Aufruf in der Presse war schnell gemacht und das erste Treffen fand bereits im August bei sommerlichen Temperaturen statt. Denn wie jeder Handarbeiter weiß, vergehen die Wochen oft wie im Flug und Weihnachten kommt schneller als man denkt!

 

Eine lustige Truppe fand schnell zusammen und nach Verteilung der Strickanleitungen und Begutachtungen eines Musters, fingen die ersten Stricker schon an. Die meisten hatten sich bereits telefonisch über das benötigte Material informiert und waren bestens ausgerüstet.

 

Bei den nächsten monatlichen Treffen wurden die Exemplare bestaunt, es wurde beraten, Neues gelernt, untereinander geholfen und manches Projekt musste leider von Frau Niesen wieder zurückgestrickt und korrigiert oder verlorene Maschen wieder „aufgefangen“ werden.

 

 

Bereits im November waren die meisten Schals fertig. Und die Resultate können sich sehen lassen.

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Ob buntes oder unifarbiges Garn, ob Mohair oder Baumwolle, alle das gleiche Muster, aber so unterschiedliche Endprodukte.

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Fazit: In der Gruppe ist auch Handarbeiten viel schöner – besonders bei so einem wundervollem Herbstprojekt.

Und das Projekt für 2018 steht schon fest 🙂

 

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I.Nicoleitzik

 

 

 

 

 

 

Noch mal! – Spielen macht Spaß!

Noch mal!

Mein Favorit an diesem Nachmittag! Und es stimmte, danach wollte ich eigentlich noch mal „Noch mal“. Die Rede ist hier von einem neuen Spiel, dass wir letzten Samstagam traditionellen Spielenachmittag vorgestellt und gespielt haben.

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Suchtgefahr!!

Die Vorbereitung  für unsere Spielenachmittage beginnen schon viele Wochen vorher. Im Sommer werden vom Verein Spiel des Jahres e.V. verschiedene neue Spiele nominiert.Dreier-Logo_SdJ_2017_ohne-schrift klein

 

Diese Listen sichten wir und wenn im  Frühherbst die Preisträger bekannt gegeben werden, stehen die meisten schon auf unseren Bestelllisten.

Gleichzeitig vertrauen wir den Empfehlungen unseres Großhändlers (EKZ – bibliotheksservice) und der Firma Spieltruhe. Diese Firmen haben sich auf die Betreuung von öffentlichen Bibliotheken spezialisiert.

Ihre Kurzbesprechungen und Empfehlungen, ob sich ein Spiel für die Ausleihe in einer öffentlichen Bibliothek eignet, erscheinen regelmäßig.

Auch bietet die Firma Spieltruhe regelmäßige Informations- und Fortbildungsveranstaltung zum Thema „Brettspiele“ an. Dort sind wir gerne Gast.

Wir bestellen dann auch bald die für uns geeigneten Spiele. Natürlich sind dies immer das „Spiel des Jahres“ und das „Kinderspiel des Jahres“ und noch viele andere Nominierte.

Den Termin für unseren Spielenachmittag legen wir auch bereits im Sommer fest. Er findet immer in der Zeit der Aktionswochen „Netzwerk Bibliothek“ statt.

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Kurz vorher sprechen wir uns unter den Kollegen ab, wer welches Spiel „studiert“ und am Spielenachmittag vorgestellt und unseren Besuchern erklärt.

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Meine Kollegen!

Mein Spiel war u.a. „Noch mal“. Ich hatte es mir vorher allein angeschaut, aber erst richtig Spaß gemacht hat es, als ich beim Spielenachmittag richtig gespielt habe. Für mich ein Spiel mit Suchtpotential.

Auch in diesem Jahr war unser Spielenachtmittag erfolgreich.

Unsere Gäste waren von ca. 5 bis 60 Jahre alt! Tolle Mischung und für alle Altersgruppen war ein Spiel da!

 

Fazit: Tolle Spiele, schöne Atmosphäre, entspannte Spielinteressierte und ein leckeres Kuchen- und Süßigkeitenbuffet.  (Es gibt leider kein Foto davon 🙂  )

Wir freuen uns schon auf den nächsten Spielenachmittag!

 

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I.Nicoleitzik

 

 

 

 

Das geheime Vokabularium von Eschweiler: T wie Toniebox

Was bedeutet „Das geheime Vokabularium von Eschweiler“?

Wir möchten Euch Dinge aus unserem Bibliotheksalltag zeigen:

  • die ihr vielleicht nicht kennt
  • die für euch unsichtbar sind
  • oder auf den ersten Blick gar nicht auffallen
  • oder euch Sachen aus unserer Bücherei erklären
  • die ihr bestimmt schon immer wissen wolltet.

 

HEUTE mit dem Buchstaben T wie Toniebox

 

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Was ist eine Toniebox?

Die Toniebox ist ein toller Würfel ohne Ecken und Kanten. Keine Rädchen, keine Regler – die Toniebox ist kinderleicht zu bedienen: Einfach drücken, klapsen, kippen und sie macht genau, was du möchtest.

 

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Wie funktioniert die Toniebox?

Die Toniebox hat ein großes und ein kleines Ohr.

Mit dem großen Ohr schaltet man die Toniebox an. Leuchtet das LED dauerhaft grün und es ertönt eine kurze Melodie, ist die Toniebox bereit und man kann nun eine Toniefigur oben auf den Würfel stellen. Nun kann man sich egal wo in der Wohnung, im Garten oder sonst wo mit dem Würfel zurückziehen und den Geschichten lauschen. Die Toniebox braucht keinen direkten Strom, man lädt die Toniebox über eine Ladestation auf und kann sie somit überall mit hinnehmen. Mit den Ohren kann man den Würfel lauter oder leiser stellen. Wenn man die Geschichte vorspulen bzw. zurückspulen möchte, gibt man dem Würfel entweder rechts oder links einen leichten Klaps.

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Du hast dir auch eine Toniebox zugelegt und möchtest gleich loslegen? Dann musst du deine Box erst einmal einrichten. Hierfür gehst du im Internet auf die Seite www.tonies.de und scrollst bis zum Ende der ersten Seite und klickst dort auf „Toniebox einrichten“, hier wird dir Schritt für Schritt geholfen um deine Toniebox einzurichten.

Die Toniebox verfügt bis zu 7 WLAN-Verbindungen und man kann bis zu 500 Geschichten auf dem Würfel speichern. Stellt man die Toniefigur zum ersten Mal auf den Würfel dann blickt das LED blau. Nach einigen Minuten ertönt ein dumpfer Ton und das LED leuchtet nun dauerhaft grün, somit ist diese Geschichte von der Toniefigur nun auf dem Würfel gespeichert und man benötigt keinen direkten WLAN-Zugang.

Wir haben eine Toniebox fest in der Kinderbücherei installiert und 2 Tonieboxen können bei uns ausgeliehen werden. Die dazugehörigen Toniefiguren haben wir direkt neben der installierten Toniebox stehen.

 

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Habt ihr noch Fragen zur Toniebox, dann sprecht uns einfach an.

 

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Ich sehe so, wie Du nicht siehst

Wie lebt man mit einer Sehbehinderung?

So lautet der Titel einer Broschüre, die anlässlich des „Tages des Sehens“ in der Städteregion Aachen in der Stadtbücherei Eschweiler erhältlich ist.

Der Tag ist Anlass, um auf die Situation blinder und sehbehinderter Menschen, insbesondere Kinder und Jugendliche in Deutschland in unserer Region aufmerksam zu machen. Wichtig für viele Betroffene ist die Möglichkeit einer Begegnung auf Augenhöhe. Ziele der Aktion sind: Blindheit besser zu verstehen, Medien und Hilfen anzubieten, die ein Miteinander auf Augenhöhe möglich und bekannt machen! Ein Beitrag zu wirklicher Inklusion.

Initiiert vom Blinden- und Sehbehinderten-Verein  der Städteregion Aachen e.V. 1907 http://www.blindenverein-aachen.de/    konnte die Stadtbücherei Eschweiler in den letzten Monaten vielfältige Medien für Kinder und Jugendliche mit und ohne Sehbehinderung anschaffen:

  • Reliefbücher in Punkt- und/oder Schwarzschrift
  • Reliefspiele
  • Hörfilme (mit Audiodeskription oder Hörfilmfassung)
  • Daisy-Hör-CDs inkl. Daisy MP3-Player
  • Einen Tiptoi-Stift und –Medien
  • Tonies und 2 Tonieboxen, der neue Hör-Spiel-Spaß für‘s Kinderzimmer

 

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Übergabe der Spenden an die Stadtbücherei / Herr Neuefeind vom Blinden- und Sehbehindertenverein, Frau Schmülling-Kosel,  Amtsleiterin Frau Seeger und Herr Bürgermeister Rudi Bertram

Alle Medien können von sehbehinderten- wie nicht sehbehinderten Menschen ob groß ob klein zu den üblichen Konditionen entliehen werden. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre lesen sogar gebührenfrei.

Broschüren und Postkarten sensibilisieren für das Thema und können kostenfrei mitgenommen werden, solange der Vorrat reicht.

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Unsere Kollegin aus dem Rathaus – Saskia Arzt, selber sehbehindert, ist von den neuen Medien für Sehbehinderte begeistert. Bei der Einarbeitung der Medien konnte sie uns mehrfach helfen. Begleitet wird sie immer von ihren Blindenhunden Wilma und Lotte. Lotte ist bereits Blindenhündin in Rente.

 

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Frau Schmülling-Kosel
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I.Nicoleitzik

Das geheime Vokabularium von Eschweiler: B wie Brockhaus oder die Enzyklopädie aus der Westentasche

 

Früher war alles anders oder: Auch hier verändert sich die Welt!  🙂

Wer kennt es noch, das ultimative einzigartige gedruckte Nachschlagewerk in 5, 10, 20 oder mehr Bänden?

Die Brockhaus-Enzyklopädie!

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Etwas Geschichte muss sein:

Friedrich Arnold Brockhaus erwarb 1808 auf der Leipziger Buchmesse das Verlagsrecht des in fünf Bänden noch unvollständig vorliegenden Werks „Conversationslexikon mit vorzüglicher Rücksicht auf die gegenwärtigen Zeiten“.

Er überarbeitete diese Ausgabe und 1812 erschien unter dem Titel „Conversations-Lexicon oder enzyklopädisches Handwörterbuch für gebildete Stände

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Hier eine Auflage 1815

Danach erschienen 21 Auflagen:

  1.  Auflage 1796–1808 „Conversationslexicon mit vorzüglicher…“ 6 Bände

21. Auflage 2005–2006 „Brockhaus. Enzyklopädie in 30 Bänden“ und DVD

Am 4. November 2002 erschien die Enzyklopädie erstmals digital. Sie umfasste zwei CDs und eine DVD als Multimedia-Ergänzung. Seit 2014 wird der Brockhaus nicht mehr in gedruckter Form angeboten.

Und nun?

Wir bieten unseren Büchereikunden weiterhin die Brockhaus-Enzyklopädie an. Zwar nicht mehr in gedruckter Form sondern digital über unseren Online-Katalog und als App fürs Handy.

 

Einen Link zum Bockhaus findet ihr in unserem Online-Katalog:

https://webopac.eschweiler.de/libero/WebOpac.cls

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oder über die Brockhaus-App (kostenfrei über den Play-Store/App-Store erhältlich) Brockhaus_App_Logo                     Danach muss man sich noch anmelden:

Hier braucht ihr eure Ausweisnummer und eurer Passwort.

Anmeldung

Danach öffnet sich die Brockhaus-Enzyklopädie mit ihren zahlreichen Such- und Informationsmöglichkeiten!

Suchmaske

 

oder mit der erweiterten Suche und ihren Filtermöglichkeiten!

Erweiterte Suche

 

Viele Spass beim Suchen und Stöbern!

Und mit der App habe ich „meine“ Enzyklopädie“ immer in der Tasche!

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